Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben. Pearl S. Buck
Die Entwicklung unserer Gesellschaft und unserer Umwelt läuft so schnell wie nie zuvor. So stehen unsere Kinder massiven Veränderungen gegenüber, die ihr „Lebensumfeld“ darstellen. Im sozialen Bereich gibt es im Vergleich zu früher die Entwicklung weg von der Ursprungsfamilie, hin zur Patchworkfamilie, oder zur Alleinerziehung. Auch gibt es viel mehr Einzelkinder als früher, Großfamilien sind selten geworden, gleichaltrige Spielkameraden sind kaum mehr vorhanden.
Kinder der heutigen Zeit erfahren völlig andere soziale Strukturen. Auch das gesamte Lebensumfeld hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Der Verkehr wurde immer mehr, die freien Grünspielflächen dagegen immer weniger. Unbeaufsichtigtes Abenteuer dürfen unsere Kinder kaum mehr erleben. Die moderne Zeit bietet aber auch viele positive Veränderungen. So gehen unsere Kinder ohne Hemmungen und mit einem großen Grundverständnis mit den modernen Medien um.
So kümmern sich immer mehr Eltern auch um die psychischen Anliegen ihrer Kinder. Früher waren Eltern selten Ansprechpartner, Probleme und Interessen hat man eher mit Freunden oder Geschwistern besprochen, als mit den eigenen Eltern.Heute bemühen sich dagegen viele Eltern, auch als Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Lebenslagen und Lebensprobleme ihrer Kinder da zu sein.
Eltern sind auch Freund und Partner ihrer Kinder geworden.
Stark eingeschränkter Bewegungsraum
- Zu wenig freie Spiel- und Bewegungsräume
- Kleine Wohnungen
- Kleine Kinderzimmer
- Keine Straßenspielkultur
- Keine Freispielflächen
Stark eingeschränktes Bewegungsverhalten
- Zuviel Sitzen im Alltag (Schule, Hausübung, Computer,..)
- Viele Wege werden mit dem Auto zurückgelegt
- Rolltreppen, Lifte, Verkehrsmittel
Depotstelle Fernseher und Computer
- Zu viele künstliche Welten
- Zuwenig reale Welten
- Wenig Kreativität und Phantasie
- Schlechte Sitzhaltung (einseitige Belastung, Abschwächung der Muskulatur)
- Einseitige Reizüberflutung (Augen, Ohren)
- Vernachlässigung anderer Sinne – Wahrnehmungsstörungen
Freizeitstress
- Zuwenig freie Spielzeit
- Zuviel angeleitetes Freizeitverhalten (Ballett, Judo, Musik,…)
- „verplante Kindheit“
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